Crossdressing historisch: Francesca Scanagatta

Eine Frau vor Spiegel zieht die historische Uniform eines Offiziers an. Eine Dienstmagd reicht ihr Hut und Gewehr.In Wien gibt es eine Straße, die ihren Namen trägt: Francesca Scanagatta war eine Frau, die 1794 als Mann – sie nannte sich Franz – in der österreichischen Armee ihren Militärdienst leistete.

Am 1. März 1800 wurde sie zum Leutnant befördert und besuchte stolz ihre Eltern in Mailand. Diesen gelang es nun – unter Hinweis auf die gesundheitliche Gefahr des Zusammenschnürens ihrer Brust -, sie zur Beendigung ihrer militärischen Laufbahn zu bewegen.

Nach ihrer Beförderung zum Leutnant gab Scanagatta 1801 ihre militärische Laufbahn auf, ohne dass ihre Identität aufgedeckt wurde. Als Kaiser Franz II. schließlich davon erfuhr, gewährte er ihr trotzdem eine Pension.

In meiner Illustration zeige ich sie beim Ankleiden mit ihrer theateraffinen Gouvernante, die sie für ihre Crossdressing Rolle briefte…

Autor: Heidi Kull

Ich arbeite als freiberufliche Illustratorin und Animatorin in der Zeichnerei Kull, Berlin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere