Illustrationen zu rechtsradikalen Vorfällen

Wenn es keine Fotos gibt oder nicht gefilmt werden kann,  werden meine Dienste als realistisch zeichnende Illustratorin benötigt…

Wer meldet, gerät unter Druck

Für das ARD Magazin Kontraste vom 31.01.2019 habe ich vier Illustrationen zum Thema Rechtsradikale Vorfälle in der Bundeswehr erstellt.

Kontraste erzählt die Geschichte eines jungen Soldaten, den die Bundeswehr offenbar loswerden will. Er hatte zahlreiche Vorfälle mit rechtsradikalem Verhalten an den Militärischen Abschirmdienst gemeldet.

Bundeswehr, Militärgruss auf Stube, rbb Magazin Kontraste, Illustration: Heidi KullBundeswehr, Rechtsradikale Vorfälle, rbb Magazin Kontraste, Illustration: Heidi KullBundeswehr, Waschraum: Rechtsradikale Vorfälle, rbb Magazin Kontraste, Illustration: Heidi KullBundeswehr, Waschraum: Rechtsradikale Musik hören, rbb Magazin Kontraste, Illustration: Heidi Kull

Atze Brauner für das rbb Magazin „Kontraste“

Ein Lieblingsjob: Den Filmproduzenten und Steuerschuldner Artur Brauner für das rbb Magazin „Kontraste“ zeichnen. (Gesendet am 26.4.2018)

Rund 70 Mio. Steuerschulden (mit Säumniszuschlägen) hat er angehäuft.

Laut Manager-Magazin von 2003 belegt Brauner Platz 100 der reichsten Deutschen.

Thilo Sarazzin: „Brauner hat nur Schulden gehabt.“

2013: Steuer-Fahnder mit einer angekauften Steuer-CD aus der Schweiz.

Steuerfahnder wühlen durch Akten

Mindestens 7 Jahre gibt Brauner keine Steuererklärung ab.

Fahnder an Tür

Durchsuchungsbeschluss für den Steuerschuldner …

Am ersten August 2018 kann Atze Brauner seinen 100. Geburtstag feiern – und unbeglichene Steuerschulden in Millionenhöhe…

Kreuzfahrt mit der Stasi

Ein weiterer  Comic zur DDR Stasi-Geschichte – erstellt für ein Ausstellungsprojekt in Mecklenburg-Vorpommern:

1988 gerieten die zwei Kreuzfahrtschiffe „Arkona“ und „Völkerfreundschaft“ wegen der angeblich offen zur Schau getragenen Homosexualität einiger Besatzungsmitglieder ins Visier der Stasi.

Oh, du lieber Augustin..

Einer meiner Lieblingskunden ist ein österreichisches Magazin, für das ich diesmal den Augustin aus dem bekannten Kinderlied illustrieren sollte.
Ist aber ursprünglich gar kein Kinderlied gewesen, musste ich feststellen:
der liebe Augustin war ein tunichtguter Bänkelsänger, der im Jahr 1679 – während der Wiener Pestepidemie – mal wieder sturzbesoffen war.
Und zwar so sehr, dass er für tot gehalten wurde und kurzerhand in die Pestgrube geworfen wurde.
Am nächsten Tag soll er inmitten all der Leichen aufgewacht sein und auf seiner Sackpfeife gespielt haben, bis er endlich aus der Grube gezogen wurde.
Und so entstand sein One-Hit-Wonder, das bis heute bekannt geblieben ist.
Wenn auch nicht mit dem Originaltext, der es ins harmlose Kinderlied nicht geschafft hat:

Oh du lieber Augustin, Augustin, Augustin,
oh du lieber Augustin, alles ist hin.

Jeder Tag war ein Fest,
Und was jetzt? Pest, die Pest!
Nur ein groß‘ Leichenfest,
Das ist der Rest.